Crowdunfunding

Wir hatten es kürzlich schon in diesem Beitrag angedeutet, jetzt ist es amtlich. Die Arbeit am Buch mit dem Arbeitstitel »Lektüre für Leser« geht gut voran, inzwischen sind die ersten etwa 60 Seiten geschrieben. Parallel dazu wird ein Verlag gesucht und hier darüber berichtet. Außerdem hatten wir im letzten Dezember im Fontblog die Option ins Aussicht gestellt, das zu verhindern. Und zwar so:

Noch können Sie das verhindern!

Denn, mal im Ernst: Gibt es nicht wirklich genug »lustige« Bücher auf der Welt? Braucht das Land unbedingt noch einen humorvollen Roman? Ich persönlich meine, einen Roman von mir selbst unbedingt! Denn ich halte dieses Buch für recht ungewöhnlich und sehr unterhaltsam. Aber als Autor bin ich natürlich voreingenommen, weswegen meine Meinung nicht zählt. Und wer anderer Meinung ist als ich, dem bieten sich jetzt ganz neue Möglichkeiten im Bereich der Buchverhinderung.

Die weltweit erste Buchverhinderung

Dafür haben wir eigenhändig ein neues Konzept entwickelt, das hier und heute Weltpremiere feiert. Es handelt sich dabei um eine Kombination des bekannten Straßenmusiker-Mechanismus (»Hier, 5 Euro, wenn Du aufhörst zu spielen!«) mit dem modernen Prinzip des Crowdfunding. Das Ergebnis lautet:

Crowdunfunding

Und das geht so: Gesucht werden Unterstützer, die mich mit Geldspenden vom Schreiben des Buches und der Berichterstattung über das Projekt hier im Fontblog abhalten. Wenn sich bis Weihnachten genügend »Supporter« gefunden haben, die zusammen in Summe monatlich 2.500 Euro für das kommende Jahr 2013 aufbringen, dann läuft die Sache! Damit wäre quasi das weltweit erste Anti-Stipendium umgesetzt.

So werden Sie Unterstützer

Einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben mit dem Betrag Ihrer Wahl, mit dem Sie die Unterlassung meiner »Lektüre für Leser« fördern möchten. Aber Achtung, eine dringende Bitte: Schreiben Sie jetzt nicht wahllos einen Kommentar im Sinne von »Hähähä! Das wäre mir monatlich tausend Euro wert!«. Geben Sie bitte nur einen Betrag an, den Sie sich auch leisten können und den Sie auch wirklich bezahlen würden, wenn die Summe aller Unterstützer besagte 2.500 Euro p.M. erreicht. Sehen Sie Ihren Vorschlag bitte als Ehrenwort!

Das kriegen Sie für Ihr Geld

Hier noch mal im Überblick meine Unterlassungsleistungen bei Erreichen der monatlichen 2.500 Euro:

  • Die Arbeit am Buch »Lektüre für Leser« wird sofort gestoppt.
  • Es wird keine weiteren Berichte zum Projekt mehr geben, weder hier im Fontblog, noch in sonstigen Kanälen und Medien.
  • Es werden auch keine Textauszüge mehr veröffentlich, ebenfalls weder hier noch sonstwo.
  • Wenn überhaupt, wird die Arbeit an der »Lektüre für Leser« erst im 2014 nach Auslaufen des Crowdunfundig fortgesetzt.

Das kriegen Sie noch: »Das andere Buch«

Noch ein schöner Nebeneffekt besteht in der 2-in-1-Wirkformel des Crowdunfunding-Konzept: Sie können damit gleichzeitig vermeidbare Literatur verhindern und womöglich wünschenswerte Literatur fördern. Denn ohne die Arbeit an der »Lektüre für Leser« würde ich mich ja langweilen. Daher würde ich im Gegenzug die Arbeit an einem ganz anderen Buchprojekt aufnehmen; ein zwar auch mit Humor geschriebenes, aber in Stil und Genre völlig andersartiges Buch als die »Lektüre für Leser«; mit deutlich ernsterem und relevanterem Inhalt. Das Anti-Stipendum mit Buchverhinderung würde also doch wie ein Stipendium für ein sinnvolles Buch wirken. Allen Unterstützern stelle ich selbstverständlich ein signiertes Exemplar von »Das andere Buch« in Aussicht, das voraussichtlich im Jahr 2014 erscheinen würde.

Jetzt Supporter werden: Timing/Konditionen

  • Minimum pro Crowdunfunding-Supporter: 5 Euro pro Monat. Bei Vorauszahlung des gesamten Jahresbeitrags zum 1.1.2013 werden 5 % Rabatt eingeräumt.
  • Bis 24. Dezember 2012: Sammlung der Kommentare mit Summierung aller dort angegebenen Crowdunfunding-Beträge. Bei erreichen der nötigen 2.500 Euro:
  • Bis 1.1.2013: Überweisung der ersten Monatszahlungen an mich. Wenn die 2.500 Euro vollständig eingegangen sind, erfolgt der sofortige Stop der »Lektüre für Leser« und der Start des Projekts mit dem Arbeitstitel »Das andere Buch«.

Die Auswertung der Aktion folgt demnächst hier in diesem Blog.

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