Ein Gedicht

Freitag, 19. Oktober 2012, war ein prachtvoller, sonniger und, wie man so sagt, goldener Herbsttag, als uns dieses passierte:

Die Sonne weht ihr ihr Licht ins Gesicht.
Wir sinken sitzen sanft dahin.
Die Zeit wird klebrig und zäh, wir können sie fassen wie knetbare Massen.
Wir reiben uns ein damit, massieren sie uns zart in die Haut.
Während wir in schwerem, süßlichem Sumpf beginnen zu dampfen.
Stunden später oder gestern oder morgen sitzen wir hier, atmen Lust und hauchen aus Luft.
Und Wasser ist flüssige Luft. Und Luft ist trockenes Wasser. Und Zeit ist verdunstetes Nichts.
Je lauter die Musik, desto besser kann ich Dich verstehen.
Je dunkler das Licht, desto besser kann ich Dich sehen.
Im gleißenden Sonnenlicht.

(für Anna Maria)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>